Von Ende 1998 bis Ende 2000 war ich Mitglied des Beirats des Brieselanger Jugendclubs. Die WUBB (Wählerinitiative unabhängiger Brieselanger Bürger) hatte mich für diese Aufgabe als sachkundige Bürgerin nominiert. Leider wurde mir viel zu spät bewußt, daß uns lediglich eine Alibifunktion in einem Pseudogremium zugedacht war, das kein Kommunalpolitiker wirklich ernst nahm.
Einer von vielen Gründen für meinen Rücktritt im Dezember 2000 war die mangelnde Bereitschaft von Jugendclub-Leitung und Gemeindevertretern, sich mit der Drogenproblematik auseinanderzusetzen. Leider besitzt die gleiche Thematik auch drei Jahre später noch unverminderte Aktualität in Brieselang. Ich habe mich daher entschlossen, meine damals nur dem Gemeinderat vertraulich mitgeteilte Rücktrittsbegründung jetzt öffentlich zu machen.
Bürgermeister Hinz, der aufgrund seines Amtes eigentlich auch Mitglied des Beirats war, wurde bei unseren Sitzungen nur sehr selten gesichtet. Das hielt ihn nicht davon ab, meiner Kritik mit einer begeisterten Lobpreisung der Arbeit des JC entgegenzutreten. Diesen Beitrag möchte ich als kleines Beispiel für Desinteresse und gestörte Realitätswahrnehmung eines Politikers der Vergessenheit entreißen (siehe unten).
Marie-Theres Saremba (September 2003)